Unsere letzten Tage in Peru

Buenos días und willkommen zum letzten Blogeintrag unseres Freiwilligendienstes! 

Für uns sind nicht nur die letzten Tage hier sondern auch die Regenzeit angebrochen. Nach 3 Monaten ohne einen einzigen Regentropfen in Arequipa ist der Himmel nun nur noch früh morgens blau und sonst bewölkt, und nachmittags und abends regnet es oft. Man merkt, dass die Stadt an die Sonne und Trockenheit gewöhnt ist, und nicht wirklich auf die Regenmassen der Regenzeit vorbereitet ist. Häufig sind die Straßen halb unter Wasser.

Außerdem hat nun endlich die Sanierung der Schule begonnen. Diese war bereits seit Jahren geplant und nun wurde die Finanzierung genehmigt. Dies wurde mit einer großen Zeremonie auf dem Schulhof gefeiert, bei der die Schüler Plakate mit Danksagungen hochhielten, viele eine Rede hielten und einige Politiker der Region eingeladen wurden. Danach durften Arbeiter in der Mittagssonne auch noch einen Spatenstich setzen, den die lokale Presse dokumentierte.

Der Beginn der Baustelle markierte für die Schule auch das Ende des regulären Unterrichts: die Secundaria hat nun „Homeschooling“, die Schüler kommen einmal die Woche ins Sekretariat um Aufgaben abzugeben und neue zu erhalten. 

Unsere Kinder der Primaria kommen jeweils 2 mal die Woche in Präsenz, wir wechseln uns ab und unterrichten nun durchmischt mehrere Klassen. 

Mittlerweile sind jedoch die 3-monatigen Sommerferien angebrochen, in welchen die Schüler auf freiwilliger Basis in den vacaciones útiles (=„nützliche Ferien“) trotzdem lernen können: dabei werden einige Grundfächer angeboten, zudem unterrichten wir Deutsch und Englisch. Dabei ist die Stimmung allgemein etwas lockerer und wir unterrichten neben Englisch teilweise auch Deutsch, was den Kindern sehr viel Spaß macht. 

Mittlerweile verstehen wir uns nicht nur mit Omar, sondern auch mit mehreren anderen Lehrkräften an der Schule sehr gut, weshalb wir uns sehr gefreut haben, dass uns der Schulleiter Ivan mit Omar, dem Grundschuldirektor Oscar und einigen anderen Kollegen von der Schule zu einem Abschiedsessen nach dem Unterricht eingeladen hat. Dafür sind wir in eine Picanteria gefahren, wo typisches peruanisches Essen serviert wurde. Die Stimmung war gut und wir haben viel über die Schulpartnerschaft geredet und nochmals gemerkt, dass ihnen die Unterstützung durch das Projekt sehr wichtig ist. Und es war toll, sich in so einem Rahmen von ihnen verabschieden zu können.

Auch den Männern von Omar’s Fußballteam konnten wir nach einem letzten Match tschüss sagen, natürlich nach einigen Litern Inca Kola.

Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit in Arequipa, die Stadt und die Menschen sind wirklich toll und die Arbeit mit den Schülern hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viele schöne Momente erlebt und Omar und Lidia habe ich persönlich sehr ins Herz geschlossen, die wirklich außergewöhnlich viel für und mit uns gemacht haben!

¡Adiós!

Mia, Parla und Benedikt 

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1 Kommentar zu „Unsere letzten Tage in Peru“

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